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Dienstag, 10. Juli 2007

2 Tage in Paris . . .

So, Schnurzel kommt gard frisch aus dem Kinosaal und hatte einen wunderbar leichten & lustigen Abend. Ich wäre je von mir aus gar nicht in das Regiedebüt von Julie Delpy gegangen (habe weder Before Sunrise, noch Before Sunset gesehen), aber ich wurde auf den netten Abend eingeladen - außerdem lief nichts, was mich mehr interessiert hätte.

Und ,oh Wunder, da wurde mir mal wieder eine Perle an Film nahegebracht. Es ist eine völlige Normalo-Story, aber wunderbare schnelle, spritzige, bissige Dialoge und Charaktere in 2 Tage in Paris. Das Spielen mit der Sprachunverständnis und den Ausländer-Vorurteilen. Sehr heitere Kost, mit einer erfrischenden Uneitelkeit seitens der Autorin, Regisseurin, Editorin, Producerin und weiblichen Hauptrolle in Personalunion = Julie Delpy. Hier ging es gar nicht so sehr darum kunstvolle Einstellungen zu finden, sondern eine kurzweilige Geschichte zu erzählen. Selten hat mich eine Dialoglastigkeit derart amüsiert und unterhalten! Das würde sich Hollywood ja niemals trauen!! Umso mehr einige deutsche Partnerfirmen, die diesen Film (mit)produziert haben. Die Kandidatin bekommt 100 Punkte und Schnurzelns uneingeschränkte Empfehlung... Chapeau!

Freitag, 29. Juni 2007

Live Free or Die Hard . . .

Ja ja, der alte Kinofreak Schnurzel hat es schon wieder ins Kino geschafft... endlich mal wieder pure, (unlogische) Action, rasant schnelle Schnitte und auch der ein oder andere gute Spruch, verschafften ein sehr kurzweiliges Kinoerlebnis.
Ich werde hier nix zum Inhalt erzählen, denn die Gucker von 1.0 bis 3.0 (meinem Favoriten) wissen eh, was Sache ist. Und ich habe nix davon gewußt, worum es diesmal ging - umso mehr Spaß hatte ich... Da hat das Augen & Ohren schließen während des DH 4.0-Trailers echt was genutzt!!! Das kann Schnurzel nur jedem Kinogänger so empfehlen!
Also Action-Liebhaber.... ab ins Kino!!!

Dienstag, 26. Juni 2007

Christopher Street Day . . .

Übermorgen, am 28. Juni, ist der echte Christoper Street Day... hier mal ein Auszug aus Wikipedia zum CSD:

Der CSD erinnert an das erste bekannt gewordene Aufbegehren von Homosexuellen und anderen sexuellen Minderheiten gegen Polizeiwillkür in der New Yorker Christopher Street in Greenwich Village in den frühen Morgenstunden des 28. Juni 1969 in der Bar Stonewall Inn, der sogenannte Stonewall-Aufstand. Zu dieser Zeit gab es immer wieder gewalttätige Razzien der Polizei in Kneipen mit homosexuellem Zielpublikum. Es kam in der Folge zu tagelangen Straßenschlachten zwischen Homosexuellen und der Polizei. Seit 1970 wird in New York am letzten Samstag des Juni, dem Christopher Street Liberation Day, mit einem Straßenumzug an dieses Ereignis erinnert.
In Deutschland fanden 1979 die ersten CSDs unter dieser Bezeichnung in Bremen und Berlin statt. Größere Lesben- und Schwulendemonstrationen gibt es in Deutschland allerdings schon seit 1972 (die erste in der Bundesrepublik Deutschland am 29. April 1972 in Münster). Der erste CSD in der Schweiz fand am 24. Juni 1978 in Zürich unter dem Namen Christopher-Street-Liberation-Memorial Day statt.

Ich finde, dass die CSD-Feiern -leider- mittlerweile Selbstzweck zum Abfeiern sind und sich ein regelrechter CSD-Tourismus mit Pilgerfahrten in die jeweiligen Städte entwickelt hat. Das verwässert aber den eigentlichen Gedanken... Ich fände es ja toll, wenn überall am 28. Juni (oder letzten Samstag im Juni) dem richtigen CSD gedacht wird und dann sollte es zusätzlich zu unterschiedlichen Terminen in verschiedenen Städten noch Gay Pride-Paraden zum Abfeiern und Wirtschaft ankurbeln geben!!!

Freitag, 22. Juni 2007

Fuzzy Logic . . .

Jaja, nach langer Enthaltsamkeit geb ich mir mal wieder die volle Kinodröhnung - heute mit Hot Fuzz. Habe eine schnelle Kömodie erwartet, nachdem ja Simon Peggs Shaun of the Dead genau mein Ding war. Es ist diesmal eine sehr langgezogene Etablierung der Charaktere, die so lang geraten ist, weil es ja doch sehr viele verschiedene Personen gibt, die Richtung Showdown ihre Daseinsberechtigung bekommen...

Kurz zur Story: Nick Angel, gespielt von Simon Pegg, ist ein extrem eifriger und erfolgreicher Cop, äh Officer, der wegen seiner Übereifrigkeit nicht gerade der Lieblung unter den Kollegen ist und kurzerhand aus seinem geliebten London wegbefördert wird... an den Anus Mundi. Da muß er sich nun erst mal mit den Eigenarten der Kollegen in der verschlafenen, pittoresken Kleinstadt Sandford anfreunden, was ihm seitens seiner Disziplin und Linientreue arg schwerfällt. Aber wider Erwarten gibt es auch hier zu tun für einen solch gesetzestreuen Sargeant... ein gefundenes Fressen für den guten Angel.

Es sind viele Kleinigkeiten mit eingearbeitet, die aber dem Otto-Normal-Zuschauer gar nicht so auffallen werden: dass zB Cate Blanchett eine kurze Rolle als CSI-Frau in weißem Overall und mit gesichtsverdeckendem Mundschutz spielt - genauso wie Peter Jackson nen Cameo als messerstechender Weihnachtsmann hat. Leider geht vielfach der Wortwitz in der deutschen Synchro verloren, weil sich die britischen Namen natürlich nicht einfach so übersetzen lassen, Mr. Blower läßt grüßen....

Die Geschichte will auch nicht so recht Fahrt aufnehmen und plätschert so vor sich hin. Mal ein Gag hier, mal einer da... und dann geht es im letzten Viertel endlich doch noch ordentlich zur Sache und ein Brüller jagt den anderen... Ach ja, vorher gibt es ein Zitat auf einen Mord in Omen und hier jauchzt das Herz aller Splatterfans!!! Ansonsten ist er aber nur guter Durchschnitt... Ich hätt ja lieber ne Fortsetzung zu Shaun of the Dead gehabt!

Donnerstag, 21. Juni 2007

Zodiac . . .

David Fincher hat mal wieder nen Film gemacht. Den guck ich mir doch an, zumal mich solche Krimis, die auf wahren Begebenheiten beruhen faszinieren...

Schnurzel hatte einiges davon gehört, dass Zodiac mordsmäßig -pun intended- spannend sein soll. Na, umso besser. Ab ins klimatisierte Kino. Glücklicherweise war der Saal relativ leer, d.h. nur geringe Chancen auf Störenfriede - und siehe da, davon war keiner da! Aber nu' zum Film'chen...

Es geht um den wahren Fall eines Serienkillers in Kalifornien, der nicht nur aus Freude getötet hat, sondern sich auch mit der Polizei und den Medien ein Katz- und Maus-Spiel geliefert hat, weil er diverse verschlüsselte Nachrichten verschickt hat.
So sehr sich die Polizei bemüht, sich schaffen es einfach nicht einen der Verdächtigen tatsächlich zu überführen und das Morden geht weiter oder zumindest behauptet der Zodiac das. So mancher Ermittler und Journalist zerbricht an diesem Fall.

Handwerklich muß ich sagen, dass es keine spektakuläre Einstellungen gab - eher alles sehr solide. Auch die darstellerischen Leistungen eines riesigen Ensembles allesamt gut, aber nicht herausragend. Es gibt aber eine wunderbare Ausstattung, die die frühen Siebziger und bis in die Achtziger wieder aufleben läßt. Hier wird den thirty- & fortysomethings vor Augen geführt, was sich alles in diesen rund 35 Jahren verändert hat. Wie sich die Kommunikation durch technische Hilfsmittel beschleunigt hat, denn in heutiger Zeit und mit ähnlicher Mediengeilheit seitens des Killers, würde ihm genau diese Profilneurose das Genick brechen. Wer einen schnellerzählten und actionlastigen Film erwartet, ist hier falsch. Es ist eine sehr ruhige und langsame Erzählweise, die mich fast genervt hat - aber wider erwarten wird es im letzten Drittel überraschend richtig spannend. Aber mehr als solides Filmhandwerk ist es für mich nicht - dazu hat es mich zu wenig mitgerissen.

Mittwoch, 20. Juni 2007

You've got Mail . . .

Tja, wenn ich nicht nen klassisch kleinen Einbau-Briefkasten hätte, sondern die Möglichkeit hätte, mir so ein Ding in den Vorgarten zu stellen, dann wäre es entweder Jaws oder der Mako...




Anybody else with a shark fetish?!? Get them here

Dienstag, 12. Juni 2007

Ocean's 11, 12, 13 . . .

Na, da gibbet nun den dritten Aufguß seit Ocean's 11 & Ocean's 12, aber ich finde ja, dass sie damit fast baden gehen! Der erste Teil, also der 11. war ja ein sehr stylishes Filmremake, der schon irgendwie Spaß machte, weil es ein tolles Ensemble war, mit findigen Ideen, wie man(n) sich ein paar Milliönchen ergaunert. Der Gag mit dem dauerfressenden Brad Pitt war ja ganz nett, aber so richtig vom Hocker gehauen, hat mich der Film damals nicht und ein Wiederholungsfilm (den ich mir auf DVD oder im TV nochmal anschaue) ist es damals schon nicht gewesen.

Mit Freunden bin ich dann aber in den 12er rein, der ganz eigenartig war, denn es war zwar wieder eine Gaunergeschichte, aber nicht so gentlemanmäßig wie beim Vorgänger - dafür zig Dinge, die nur davon gezeugt haben "Wir hatten eine Menge mehr Spaß beim Drehen, als Ihr beim Zuschauen"... der Drehort Amsterdam wurde bestimmt nicht zufällig ausgewählt und ich will mir gar nicht vorstellen, wie oft die Gaukler high gedreht haben... Dennoch, über dieses Ding Achtung Spoiler an mir Julia Roberts spielt ne Frau, die Julia Roberts spielt, hab ich sowas von mordsmäßig gelacht, dass ich mir gesagt hab, jetzt guck ich mir auch noch den 13er an... Spoiler off

Aber ähnlich wie bei Saw III ist jetzt für mich Schluß mit den potenziell kommenden Fortsetzungen dieser Reihen... Zwar war es wieder ein tolles Ensemble an Schauschis und eine supergeile Ausstattung, nicht zu vergessen die Looks & Bodies von Brad, George & Scott Caan (forget Matt Damon!) die mit Vergnügen anzusehen sind, aber die Geschichte ist sehr konstruiert, das Hotelgebäude sieht zwar gut aus, ist aber völlig unrealistisch (will zu realistisch sein, ergo ist nicht überzogen unrealistisch genug!). Außerdem spielt auch wieder Vincent Cassel mit, den ich nimmer sehen mag!! Also eine angenehme Zeit im klimatisierten Kino, nur gestört von so ein paar halbwüchsigen Teenies, die ständig geplappert haben, rein und raus gelaufen sind... aber ein Film, der -zumindest bei mir- keinen bleibenden Eindruck hinterläßt.

Freitag, 8. Juni 2007

3rd Night . . .

Die dritte Nacht in a row... wieder war das Einschlafen eine echte Aufgabe und nach dem Einschlafen war wieder Wälzen und Aufwachen angesagt *grrr* ...schlußendlich hab ich die Gästematratze auf dem kühlen Fliesenboden der Küche ausgebreitet und dort genächtigt. Irgendwie wird dieser innere Drang mal wieder umzuziehen immer größer... Bin ja schon überfällig, was das betrifft. Wenn die Stadt doch nur die Straße vor der Haustür in eine Sperrzone verwandeln würde, um den Durchgangsverkehr zu stoppen und den Feinstaub zu reduzieren!!! Ansonsten fliegen mal wieder Pollen und quälen mein Näschen. Mal sehen, was der tag sonst noch so bringt.... nach viel zu langer Zeit wäre ja ohnehin mal wieder Zeit die Klimaanlage eines Kinos in Anspruch zu nehmen! Und/oder radelnderweise die Landschaft/Skyline zu genießen...

Wer hat noch andere Vorschläge?!?

Donnerstag, 7. Juni 2007

Somnia Challenge . . .

Jeeez, schon die zweite Nacht, in der Einschlafen fast an ein Stück Arbeit erinnert und kaum ne halbe Stunde später schon wieder das erste Mal wach ...wälzend von einer Seite auf die andere. Versuche weiter zu schlafen... schaff es auch, aber nu' is' es janz vorbei.... Der Verkehr rauscht durch mein Zimmer und die Nacht-städtischen Geräusche ebenfalls. Dabei such und brauch ich einfach nur ein bissl Ruhe und Entspannung!!! Ich wär ja nicht nur für die Einhaltung des Nachtflugverbots, sondern auch noch für die Einführung eines Nachtfahrverbots!!!

Mittwoch, 6. Juni 2007

Rammbock . . .

Tja, meine sehr verehrten kleinschwänzigen u./o. impotenten Herren, die sie meinen, auf unseren Straßen mit einem benzinverschleudernden und viel-zu-viel-treibhausgasaustoßenden Hummer fahren zu müssen... ihr kriegt jetzt einen hinten rein mit diesem Rammbock, bis Euch der Spaß vergeht - denn merke: Die Mühlen der Gerechtigkeit mahlen langsam, aber sie mahlen!!!



Und immer dran denken: Mit Gleitmittel flutscht es besser und tut weniger weh, wie wenn trocken!!!

Moinsen . . .

Oh je, wenn die Nacht eher unerholsam ist, weil man(n) nicht einschlafen kann, dan doch, aber zwischendurch immer mal wach ist - ist das keine gute Voraussetzung für einen guten Start in den Tag! Wenn man(n) dann noch die Augen aufschlägt und merkt, dass die völlig verklebt sind und der Dreck in der Tränenflüssigkeit schwimmt, so dass man(n) gar nicht recht fokussieren kann, dann ist das eine noch schlechtere Voraussetzung! Da hilft nur Radioanschalten, Handy anschalten und das PowerBook schnappen und die morgendlichen Meldungen und sonstige Blogs lesen... dann per Funkfernsprecher noch schnell mit meiner Gabi fonieren, um die grauen Zellen mal so leidlich in Schwung zu bringen...

Sonntag/Montag waren mal wieder so furchtbare Faulenzer- und Fernglotz-Tage - aber zum Glück gab es den Dienstag, auf den ich mich gefreut hab... und wurde nicht enttäuscht... mmhh, endlich mal wieder... aber nu muß ich die Tage bis Sa-abend gut rumbringen und mir mal einen Plan machen, hier im Sozialpalast klarschiff machen und anstehende Aufgaben sortieren...

Ansonsten hoff ich, dass ich die freie Zeit nun auch wieder in einer höheren Blogfrequenz niederschlägt!!!

Samstag, 2. Juni 2007

Gourmets sind komische Gesellen . . .

Als Gourmet möcht sich der Schnurzel ja nicht bezeichnen, denn auch wenn er die kulinarischen Genüsse mag, so gibt es zuviele Nahrungsmittel, die weniger (bis gar nicht) geliebt sind als andere. Der geneigte Schnurzel-Leser weiß aber bereits, dass er den Lattengenuß sehr zelebriert. So eine frisch aufgeschäumte Milch mit lecker dickem cremigen Espresso am Morgen vertreibt fast Kummer & Sorgen. Sorgt aber auf jeden Fall für ein Genußerlebnis.

Dass Espresso Pulver nicht in Blüten wächst, dürfte auch den meisten Lesern klar sein. Den Unwissenden sei kurz erklärt, dass Kaffee in kirschform an Sträuchern wächst und dann wird die Bohne aus der Kirsche geholt und ebenso wie Kakao noch fermentiert, bevor es zur Röstung weiter geht...

Was der Schnurzel aber heute Morgen noch vor dem Koffeingenuß lesen/lernen mußte: Nicht etwa der Blue Mountain Kaffee von Hawai'i ist der teuerste Kaffee der Welt, sondern der Kopi Luwak, denn für den sind pro Kilo bis zu 1.200 Euronen auf den Kassentisch zu blättern. Naja, teuer ist Kaviar auch, aber die Fermentation der Kopi Luwak Bohnen findet auf ungewöhnliche Weise statt... nämlich im Magen-Darm-Trakt vom Fleckenmusang (= Schleichkatzenart). Allein die Beschreibung, dass der Geschmack "erdig, modrig, mild, sirupgleich, gehaltvoll und mit Untertönen von Dschungel und Schokolade" beschrieben wird, läßt den Schnurzel erschaudern und danken, dass er seine hart erarbeiteten Euronen für andere essentielle Lebensprodukte auszugeben hat. Selbst, wenn die ausgeschiedenen Bohnen gewaschen werden, kann ich die Tatsache nicht ausblenden, dass die Schleichkatzen, das Zeug ausgekackt haben! Würg... nee, das Zeug ist nur für Leute, die Stolz darauf sind, wenn sie prahlen können, sooo viel Geld dafür ausgegeben zu haben.

Nee, nee, nee... da lob ick' mir meine Latte Macchiato auf Basis des herrlich preiswerten Penny-Espresso!!!

Donnerstag, 31. Mai 2007

Zum Welt-Nichtrauchertag . . .

Los, los... befreit Euch von den Angelhaken...


via der bittersüßen schoggi

Donnerstag, 24. Mai 2007

Nicht gedopt . . .

Tja, was soll ich sagen... Ich habe nie gedopt! Ja, ich bin noch völlig jungfräulich was leistungssteigernde und bewußtseinserweiternde Substanzen betrifft. Ist schon irre, wie nun viele Radsportler reuig zugeben, gedopt zu haben oder gar als Ärzte dabei mitgemischt zu haben. Ich komm aber gar nicht unbedingt deswegen drauf, das heute hier zu erwähnen... sondern: Ich habe doch tatsächlich das erste Mal in diesem Jahr auf meinem Drahtesel 40 Minuten radelnderweise verbracht. Als ich da so strampelte, dachte ich irgendwie, das gibt's ja nicht - es macht Spaß... warum hat sich der Schnruzel so lange dagegen gewehrt??? Naja, nun bin ich zufrieden, muß mich aber beeilen, dass ich gleich noch pünktlich bei der Arbeit aufschlage...

Nochmal zurück zu den Doping-Geständnissen: Es ist doch an sich schon seit Jahrzehnten klar, dass im Radsport kein Blumentopf mehr ohne Leistungssteigerungen, die an Körperverletzung grenzen, zu gewinnen ist! Aber warum sind die Zuschauer (=Endverbraucher) so blöd und himmeln diese Pseudo-Helden an?!? Leute, ihr habt es doch in der Hand, ob ihr sowas anschaut und damit den Sport über Sponsoring & Werbung finanziert. Ich befürchte ja nur, dass die Kundenflucht aus Telekom-Verträgen nichts damit zu tun hat, dass die Telekom seinerzeit diese Dopingschleudern bezahlt hat. Gut wär's, wenn's anders wär!

Mittwoch, 16. Mai 2007

No More Homo-/Lesbo-/Trans-Phobia ! ! !

Morgen/am Donnerstag ist der internationale Tag gegen jede Art von Homophobie... Jeder Hetero sollte sich mal bewußt machen, dass da noch viel zu oft -ob mit Absicht oder nicht- abfällig über Homos, Lesben und Transsexuelle gesprochen wird!

Es hat sich ja schon einiges getan in den letzten Jahrzehnten, aber es ist noch nicht genug! Dafür haben wir nun diesen Tag!

Donnerstag, 10. Mai 2007

Ach was . . .

Wenn einen Schnurzel Rückenschmerzen plagen, dann läuft das Leben nur mit angezogener Handbremse (Wenn ich daran denke, dass Hannelore Elsner & Iris Berben ja behaupten Rückenschmerzen kämen nur von schlechten Sex, dann muß ich mich fragen: Ist kein Sex, schlechter Sex?!? Egal, das Rückenleiden wird irgendwann von allein wieder verschwinden!).

Aber wie schön ist es, wenn man mit Nachbarn im Gespräch ist. Zur Erläuterung: Wir haben eine wunderbare Hausgemeinschaft; keine zu engen Kontakte, aber alles freundlich und von gegenseitiger Rücksichtnahme geprägt. Ganz anders im Haus nebenan, wo sich eine Wohnung als unruhe- & Lärmherd erweist - immer wieder... immer wieder. Aber leider bin ich der einzige, der auch mal spätnachts den Netzfernsprecher in die Hand nimmt und um Lärmbeseitung durch eine Streife "Freund & Helfer" bittet.
Beim Plausch im Treppenhaus fragte ich nun gleich ein paar Nachbarparteien, ob sie sich den dadurch nicht gestört fühlten... "Doch, natürlich!" hieß es. Dann bitte auch anrufen und beschweren, denn nur mit vereinter Kraft läßt sich vorgehen...

Dabei hab ich dann noch erfahren, obwohl ich schon im 4. Jahr in dieser Wohnung lebe, dass in besagtem Nebenhaus (allerdings in anderen als den lärmbelästigenden Räumlichkeiten) ein Puff bestünde!! Da stand ich dann doch ungläubig vor Erstaunen im Treppenhaus, denn das hab ich nun doch nicht erwartet - nicht, dass es mich sonderlich tangieren würde, denn schließlich habe ich, seit meinem Wechsel der Geschlechtspräferenz, kein Interesse mehr an den von XX-Chromosomisten angebotenen Dienstleistungen! (Ich kam & käme auch nie auf die Idee für Sex zu bezahlen!!!) Mir gehts nur darum, dass die Bässe aus dem Nachbarhaus nicht lauter sind als der Autoverkehr auf der Straße vor dem Haus und vor allem nicht zu nachtschlafener Zeit!

Mittwoch, 2. Mai 2007

He's free to turn gay . . .

Was lese ich da gerade, dass Bradley Cooper nach nur 4 Monaten Ehe die Scheidungspapiere mit Unterhaltspflicht vor die Füße geworfen bekam... Ach Bradley, mach Dir nix draus - werd einfach schwul und mach uns Jungs glücklich!!!

Best of Weeds - live Blog . . .

Nach dem Brüller dachte Schnurzel, das muß festegehalten werden: Vor dem Zitat noch die Beschreibung der Szene... Zwei Kerle sitzen auf Sofas rechts und links vom Couchtisch, rauchen Gras und schauen nen Porno. Dabei unterhalten sie sich darüber, ob nun der Hautbereich zwischen Anus und Sack/Muschi nun Damm heißt oder Landebahn. Da taucht die mexikanische Haushaltshilfe mit den Einkäufen auf und wird von Onkel Andy nach ihrer Meinung gefragt, wie nun der Bereich zwischen Arsch und Sack heißt... Die lapidare Antwort im Vorbeigehen: "Couchtisch"!

Hm, kommt wohl im Bild doch besser als in der Beschreibung?!?

Freitag, 27. April 2007

Nervig . . .

Stellt Euch vor: Die Sonne brutzelt vom Firmament, es ist ausreichend Zeit und Muße für eine lukullische Erfrischung vorhanden, das Konto ist auch noch gedeckt... Also auf zur Eisdiele... Die Menschen strömen über die Fußgängerzone und das Leben pulsiert vor den Augen... Dann steht man also vor der Auslage und muß die Qual der Wahl treffen, welche Geschmäcker es denn sein sollen. Da hat *Schnurzel endlich seine Entscheidung getroffen und bestellt mit Sorgfalt. Die Eurelien gehen über den Counter und das Wechselgeld ist angenehm kühl, weil es wohl direkt neben dem Aggregat steht... Und dann der Blick und erste Stich des Plastiklöffels in die rundliche, weiche Masse... Aber was ist das?!? Die Farben - da stimmt was nicht!!! Innerlich könnt ich jetzt zum Rumpelstilzchen werden (aber die Blöße geb ich mir nicht auf der Fußgängerzone): Die Reihenfolge der Bällchen... sie ist falsch!!! Das glaub ich ja nicht, da macht man sich so viel Gedanken und versucht die Lieblingsgeschmäcker nach unten in den Becher zu kriegen, damit Schnurzel sie zuletzt genießen kann und dann wird nicht auf meine Bestellreihenfolge geachtet, sondern wild durcheinander in den Becher geballert. Nein, das ist doch eine Vergewaltigung der Geschmacksnerven!!!

Liebe Eisdielen-Betreiber, hört doch auf Eure Kunden, hört Ihnen genau zu - das gebietet allein schon Eure Dienstleistungsbereitschaft .......und befördert Eure Erzeugnisse in der genannten Reihenfolge in die Verzehrbehältnisse... Der SchnurzelEure Kunden werden es Euch durch häufigere Besuche danken!!! *grins*